Finanzielle Vorsorge fürs Kind – Auf Sicherheit und Rendite setzen

Sparen für Kinder

Wer Kindern das Leben schenkt, will sie mit allem versorgt wissen, was sie für ein gutes, gesundes und glückliches Leben brauchen. Und natürlich gehört hier auch immer eine große Portion Liebe mit dazu. Fest aber steht auch, Kinder kosten Geld. Schätzungen nach von der Geburt bis zum Einstieg ins Leben als selbständiger Erwachsener so viel wie ein Eigenheim. Dabei gilt oft, je älter die Kinder werden, desto teurer werden sie auch. Besonders Kostenpunkte wie Führerschein, Studium und erste eigene Wohnung schlagen hier zu Buche.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Wenn Sie hier als Eltern oder auch Großeltern finanziell vorsorgen wollen, dann sollte Ihr Motte lauten: „Je früher desto besser!“

Wer eine Familie gründet, hat nicht selten nur einen kleinen finanziellen Spielraum. Umso wichtiger, hier frühzeitig mit der Vorsorge zu beginnen. Denn auch kleinere Beträge können über viele Jahre eine große Summe ergeben.

Chancen und Risiken – Sicherheit und Rendite

Fest steht beim Geld anlegen für Kinder: Anlagen mit wenig Risiko haben meist eine geringere Rendite als Anlagen mit einem höheren Risiko. Das wird z.B. bei einem Vergleich zwischen Tagesgeld und Depot deutlich. Das Tagesgeld ist eine sichere Geldanlage. Hier können Sie für Ihr Kind einen Betrag anlegen oder monatlich eine gewisse Summe einzahlen, um etwas anzusparen. Die Anlage ist flexibel und sicher, die Rendite aber dementsprechend nicht all zu hoch. Dennoch gelten Tagesgelder als attraktive Geldanlagen, zumal sie mehr Zinsen einbringen als normale Sparbücher. Im Vergleich zur Rendite bei einem Depot aber fällt die Rendite beim Tagesgeld für Babys oder Kinder eher gering aus. Ein Depot, das kann eine große Chance bedeuten, aber auch ein Risiko. Sie als Eltern und Großeltern gehen hier das Risiko ein, das Geld für Ihr Kind aufgrund des Risikos zu verlieren. Das Geld, welches die finanzielle Zukunft des Kindes absichern soll. Auf der anderen Seite aber steht auch die Chance auf eine hohe Rendite.

Geld aufteilen und doppelt profitieren

Sie als Eltern und Großeltern sollten sowohl auf Sicherheit als auch auf Rendite setzen, um für Ihr Kind vorzusorgen. Streuen Sie Ihr Geld. Packen Sie nicht alles in nur eine Anlage. Sichern Sie sich nicht nur Rendite oder nicht nur Sicherheit. Teilen Sie Ihr Geld auf. Einen Teil investieren Sie in eine sichere Geldanlage, z.B. in ein Tagesgeld, den anderen Teil in ein risikohaftere Anlage mit höherer Renditechance, z.B. ein Juniordepot. So brauchen Sie keine Angst vor Verlusten zu haben und sichern sich aber die Chance auf eine gute Rendite. Sollte das Depot einmal Verluste verbuchen, macht das die Rendite des Tagesgeldes wieder weg. Macht das Depot aber einen Gewinn, so steigert das die allgemeine Rendite für Ihr Kind.Sparen für Kinder

Fazit

Kinder brauchen Liebe, aber sie brauchen auch eine finanzielle Unterstützung, die ihnen den Start ins Leben erleichtern kann. Wofür das Geld dann später auch verwendet wird, fest steht, wer frühzeitig mit der Vorsorge beginnt, tut das Richtige. Auch richtig ist, das zur Verfügung stehende Geld zu verteilen. So sichern Sie sich und Ihrem Kind Sicherheit und Rendite.

Depot eröffnen – wie und wo?

Bei der Suche nach einer ansprechenden Geldanlage ist die Entscheidung für ein Depot nicht ungewöhnlich. Trotz des höheren Risikos, welche je nach Risikoklasse in Kauf zu nehmen ist, sind die Renditen der Anlagen dennoch sehr verlockend. Bevor allerdings der Kauf von Fonds, Aktien und ähnlichen Anlagen in die Wege geleitet werden kann, muss das entsprechende Buchungskonto, das Depot, eröffnet werden. Dies kann mit einem geringen Aufwand in den eigenen vier Wänden oder ebenso in der nächsten Filiale vorgenommen werden. Die Örtlichkeit ist von der Gesellschaft abhängig.

Wo erfolgt die Depoteröffnung?

Bei einer Filialgesellschaft ist es üblich, dass die Eröffnung direkt beim späteren Berater in der nächsten Filiale vorgenommen wird. Anders hingegen sieht es bei reinen Online Gesellschaften aus, bei denen die Eröffnung online und in der nächsten Postfiliale erfolgt. Die Angaben sind bei beiden Arten identisch. So sind grundsätzlich Angaben zur Person zu machen. Neben Name, Anschrift, Geburtsdatum und Geburtsort sind auch Angaben bezüglich bisheriger Erfahrungen mit Depots und Aktien zu machen. Entsprechend der Erfahrungen wird ein Risikoprofil erstellt, bei dem auch das Alter des Anlegers eine Rolle spielen kann. So dürfen Minderjährige mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten ein Aktiendepot eröffnen, allerdings nur in der niedrigsten Einstufung und können anschließend Aktien online kaufen. Während bei einer Filialbank die Unterschrift vor Ort geleistet wird, muss bei einem Online Depot zu anderen Mitteln gegriffen werden. So muss zusammen mit dem ausgedruckten und unterschriebenen Antrag, dem Schreiben für Post Ident und dem Personalausweis die nächste Postfiliale aufgesucht werden. Dort wird die Unterschrift mit dem Ausweis abgeglichen und muss erneut geleistet werden. Der Antrag wird zusammen mit der Bestätigung an die Gesellschaft geschickt. Einen unabhängigen Wertpapierdepot vergleich können Sie hier durchführen.

Wer kann ein Depot eröffnen?

Entsprechend der Risikoklassen kann jeder, ob ängstlich oder riskant, arm oder reich, jung oder alt, ein Depot eröffnen. Entsprechend der persönlichen Möglichkeiten, bisheriger Erfahrungen und Alter wird ein Profil für die Einstufung der Risikoklasse erstellt. Während in der untersten Klasse nur ein sehr geringes Risiko entsteht und meist eine feste Mindestrendite versprochen wird, ist das Risiko in den oberen Klassen ebenso hoch, wie die möglichen Renditen, bei gewünschter Kursentwicklung. Entsprechend der gemachten Erfahrungen und Veränderungen der persönlichen Umstände kann die Einstufung zu einem späteren Zeitpunkt verändert werden. Dies setzt allerdings das Mindestalter von 18 Jahren voraus. In der Regel muss auch ein Mindestguthaben vorhanden sein, dass der Lebenseinkommen unabhängig von der Anlage gesichert ist.

Anlagemöglichkeiten mit einem Depot

Ein Depot beschränkt sich nicht einzig auf den Kauf und Verkauf von Aktien und Fonds. Auch andere Wertpapiere und Anlagemöglichkeiten können über das Depot laufen. Dazu zählen unter anderen Festgeld, Termingeld, fondsgebundene Rentenversicherungen aller Art und ähnliches. Entsprechend der Region des Anbieters der Anlagen sind die Vorschriften anders, weshalb bei der Einstufung entsprechend der Länder Unterschiede zu erkennen sind. Selbst Klassiker wie Tagesgeld gehören der untersten Einstufung dem Depot an. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sämtlichen Anlagen, die direkt oder über Umwege an der Börse gehandelt werden, über ein Depot abgeschlossen werden können. Bei der niedrigsten Einstufung ist jedoch nicht immer eine Eröffnung eines Depots notwendig, da dies über das Depot der jeweiligen Bank läuft. Falls Sie einen Broker vergleich benötigen, können Sie dies hier finden.